Ursprünglich bedeutet Psychotherapie demnach: Der Seele, dem Wesen, der Eigenart dienen und sich für die Seele einsetzen, für sie einstehen. Dem Psychotherapeuten kommt die Aufgabe zu, sich in den Dienst der Seele zu stellen, sich zum Wohle der Eigenart und des Wesens des Menschen einzusetzen und ihn für eine gewisse Zeit in diesem Sinne zu begleiten. Heute versteht man unter Psychotherapie: Die Behandlung psychischer Störungen unter Anwendung von psychologischen Verfahren bei einem professionellen Behandler. Die heutige Bedeutung bezieht sich vordergründig auf psychische Störungen. Die ursprüngliche Bedeutung bezieht sich auf einen Einsatz am Menschen, der der menschlichen Seele und dem Wesen als Ganzes dienlich ist. Für meine psychotherapeutische Arbeit bevorzuge ich die ursprüngliche Bedeutung der Psychotherapie. Das ist die Art von Behandlung eines Menschen und seiner Seele, wie ich sie verstehe. Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll? Im Sinne der ursprünglichen Bedeutung ist eine Psychotherapie immer dann sinnvoll, wenn Sie etwas an sich selbst oder in Ihrem Leben verändern möchten. Der Wunsch nach Veränderung entspringt in der Regel einem Leidensdruck und bisherige Änderungsversuche sind nicht geglückt. Wenn Sie das Gefühl haben, alleine nicht weiter zu kommen und sich im Kreise zu drehen, kann Ihnen eine Psychotherapie helfen, neue Möglichkeiten zu finden, alte Belastungen zu verarbeiten, neue Verhaltensmuster zu lernen, persönliche Weiterentwicklungen und gewünschte Veränderungen vorzunehmen. Meine psychotherapeutische Unterstützung kann Ihnen unter anderem dabei helfen:- Zu mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu finden.
- Zu lernen, auch einmal “Nein” zu sagen.
- Nicht immer nur für andere, sondern auch für sich selbst da zu sein.
Antworten zu finden auf Fragen wie z.B.: “Warum gerate ich immer an den/die falsche/n?”- Neue Denk- und Verhaltensmuster zu finden, umzusetzen und dauerhaft beizubehalten.
- Die eigenen Stärken zu entdecken und zu nutzen.
- Das eigene Wesen akzeptieren und schätzen lernen.
- Liebevoller mit sich selbst umzugehen.
- Belastende Ereignisse zu verarbeiten und los zu lassen.
- Depressionen zu lindern und zu überwinden.
- Angst,
- Panikattacken und
- Phobien zu überwinden.
- Ein Burnoutsyndrom schneller zu überwinden.
- Psychosomatische Beschwerden zu verstehen und zu lösen.
- Mit unveränderlichen, belastenden Situationen, wie beispielsweise einer chronischen Erkrankung, konstruktiver umzugehen.
- Zu einer besseren Lebensqualität zu finden.
Eine Besonderheit stellt die Psychotherapie bei Morbus Basedow dar, für die ich ein gesondertes Therapiekonzept anbiete. Informationen darüber finden Sie hier. Wie hilft eine Psychotherapie? Dass eine Psychotherapie hilft, wurde mittlerweile wiederholt wissenschaftlich nachgewiesen und bestätigt. Aber was genau wann, wie und warum hilft, darüber streiten sich die Gelehrten noch. Eines jedoch steht fest und wurde immer wieder in den Forschungen bestätigt: Was eindeutig und unbestritten hilft, ist das Vertrauensverhältnis zwischen dem Therapeuten und dem Klienten. Die zwischenmenschliche Beziehung also. Was passiert in der Psychotherapie? Dazu kann ich ganz allgemein für alle Therapieformen sagen: Gespräche. Gespräche über vergangenes, gegenwärtiges, zukünftiges, mögliches und unmögliches. Gespräche über Tabus, Gespräche über einfach alles was Sie persönlich beschäftigt und belastet. Der Therapeut sucht dabei nach bestmöglichen Lösungen für Sie und Ihr Leben, in Ihrem Sinne, nach seinem bestem Wissen und Gewissen. Was passiert in einer Psychotherapie bei mir?In meiner psychotherapeutischen Arbeit ist es mir wichtig, auf Ihre individuelle Persönlichkeit und Ihre Lebensumstände einzugehen, Sie mit Ihrem persönlichen Anliegen zu verstehen und mit Ihnen gemeinsam die für Sie passenden Lösungen zu finden, die Ihnen helfen, Ihre Probleme zu bewältigen. Genau aus diesem Grund habe ich mich nicht einer bestimmten psychologischen Theorie verpflichtet, sondern ich arbeite mit einer integrativen Psychotherapiemethode. Das bedeutet, dass verschiedene psychotherapeutische Richtungen miteinander verbunden werden. In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich drei psychologische Richtungen so miteinander, dass es in den Gesprächen sowohl um die Ursachenforschung geht, als auch um das Erkennen von Ihren Potentialen und Fähigkeiten sowie das Erarbeiten und Einüben neuer Lösungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Auch die Wechselbeziehung mit Ihrem sozialen Umfeld beziehe ich in den therapeutischen Prozess mit ein. Ich verbinde folgende psychologische Verfahren miteinander: die Tiefenpsychologie, die Verhaltenstherapie und die systemische Therapie. Diese drei Therapiemethoden lassen sich kurz und stark vereinfacht wie folgt erklären:
Bei der Tiefenpsychologie verhält es sich so, dass hier das Hauptaugenmerk auf der Ursachenforschung und frühen Prägungen liegt. Bei einer ausschließlich tiefenpsychologisch orientierten Therapie oder einer Psychoanalyse geht es also überwiegend um die Vergangenheit. Das ist sinnvoll und notwendig um die Problematik zu analysieren und zu verstehen. Ganz anders verhält es sich bei der Verhaltenstherapie. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Gegenwart, der aktuellen Situation, dem Symptom und der Erarbeitung neuer Lösungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Bei der klassischen Verhaltenstherapie geht es also vorwiegend um die Gegenwart und die Zukunft. Das ist ausgesprochen wichtig und notwendig für unser gesamtes weiterführendes Leben. Die systemische Therapie sieht ein Problem oder ein Symptom nicht in einem einzelnen Menschen alleine begründet, sondern sie betrachtet die Problematik grundsätzlich innerhalb eines sozialen Gefüges (Familie, Partner, Arbeitskollegen etc.), in dem jeder auf den anderen in einer bestimmten Weise reagiert. Dieses soziale Gefüge (das System) wird als ein Ganzes gesehen und ein Problem wird in diesem Zusammenhang gedeutet und behandelt. Bei der klassisch systemischen Therapieform geht es also vor allem um die aktuellen sozialen Vernetzungen, in denen wir uns gerade befinden und die Art und Weise wie wir darauf reagieren. Das ist wichtig und notwendig um zu verstehen, warum wir gerade jetzt auf genau diese Person oder diese Personen in genau dieser Art und Weise reagieren. Es gibt gute Gründe, dass ich genau diese drei Verfahren miteinander verbinde. Denn, der Vorteil dieses integrativen Verfahrens ist, dass hierbei die drei entscheidenden Komponenten aus den psychologisch wirksamen Therapien miteinander verbunden werden: - Die Ursachenforschung, das Verstehen und die Verarbeitung des Problems.
- Das Erlernen und Einüben neuer Lösungs- und Verhaltensmöglichkeiten.
- Die Analyse bestimmter Wechselwirkungen innerhalb eines aktuellen zwischenmenschlichen Gefüges und, bei Bedarf, dessen Veränderung.
Dadurch ermöglicht diese Methode sowohl ein umfassendes Verständnis für den Menschen und sein Problem als auch eine sinnvolle, effektive Veränderung der Problemsituation. Zudem ist diese Methode sehr ökonomisch, denn sie führt effektiv und somit in relativ kurzer Zeit zum Ziel. Das bedeutet eine vergleichsweise geringe Therapiedauer. Ein ganz wesentlicher Bestandteil meiner psychotherapeutischen Arbeit ist die Stärkung Ihrer Persönlichkeit (Ihre persönlichen Potentiale, Fähigkeiten und Ressourcen). Denn die Ursachen vieler Probleme und Symptome liegen häufig darin begründet, dass ein Mensch - aufgrund seiner persönlichen Geschichte - nicht genug Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten entwickeln konnte oder aber dass er das Vertrauen in sich selbst aus bestimmten Gründen verloren hat. Die (Wieder–)Herstellung dieses Vertrauens ist daher von zentraler Bedeutung. Wie lange dauert eine Psychotherapie? Die Dauer einer Psychotherapie ist individuell sehr unterschiedlich. Oft sind bereits 10 Sitzungen ausreichend. Manchmal werden 40 oder mehr Sitzungen benötigt. Generell kann man sagen, dass die Therapie so lange dauert, bis Sie das Gefühl haben, dass Sie die psychotherapeutische Begleitung nicht mehr benötigen. Die zeitlichen Abstände der einzelnen Sitzungen sind in der Regel wöchentlich oder auch vierzehntägig. Das kann, ganz nach Bedarf, individuell geregelt werden. Unter Umständen können durchaus auch längere Abstände sinnvoll sein, insbesondere zum Ende der Therapie hin.
“Ich weiß nur, dass es eines Tages so weit war .... Ein Gefühl wie ein neues Erwachen.” Edna Saint Vincent Millay
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