Psychologische Praxis — Dipl.-Psychologin Irina Ackmann

Zu meiner Person:

1961 wurde ich in Gelnhausen geboren. Nach meinem Abitur absolvierte ich zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Bald stellte ich jedoch fest, dass ich in diesem Berufszweig nicht glücklich werden kann. Da ich schon immer an den Schicksalen anderer Menschen interessiert war, bereits damals häufig um Rat gefragt wurde und anderen Menschen gerne geholfen habe, beschloss ich 1983 Psychologie in Gießen zu studieren. Bis heute kann ich mich glücklich schätzen, diese Entscheidung nie bereut zu haben, denn ich habe meinen Wunschberuf gefunden, in dem ich nach wie vor aufgehe und ausgesprochen gerne arbeite.

Es war mein Wunsch, eine eigene psychologische Praxis zu führen. Doch ich wusste auch, dass das eine große Verantwortung bedeutet und nur das Talent und ein theoretisches Studium dafür nicht genügen. Dazu gehört eine psychotherapeutische Ausbildung ebenso wie eine fundierte praktische Erfahrung. So habe ich mich 1989, nach Abschluss meines Studiums, zunächst weitere vier Jahre psychotherapeutisch weiter gebildet. Da ich in meinem Studium in Gießen bereits ein breites Wissen über die Verhaltenstherapie erhalten hatte, habe ich mich sowohl in einer systemischen als auch in einer tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapieausbildung weiter gebildet um sowohl die Ursachen der psychischen Problematik vertieft zu  ergründen als auch die Zusammenhänge in den sozialen, besonders in den partnerschaftlichen Beziehungen, zu verstehen und die entsprechende Problematik lösen zu können. Die rechtliche Erlaubnis zu Ausübung der Psychotherapie habe ich von der Gesundheitsbehörde erhalten.

Vor allem aber war es mir wichtig, praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Praxiserfahrung wollte ich in einem möglichst umfangreichen Bereich der Psychologie machen. Denn, die Menschen, die in meine Praxis kommen, haben die unterschiedlichsten Probleme und psychologischen Hintergründe. Da hilft es wenig wenn man nur in einem einzelnen Bereich der Psychologie Erfahrungen hat. Die Psyche des Menschen ist ein weites Feld und hat ein entsprechend großes Spektrum. So habe ich z. B. mit Klienten gearbeitet, die langzeitarbeitslos waren und die unterschiedlichsten psychischen Probleme hatten, wie Depressionen, Partnerschaftsprobleme, Selbstwertprobleme, Alkoholprobleme, psychische Erkrankungen bis hin zu dissozialem Verhalten, Zwängen, Angst und Panikattacken. Um einen besseren Einblick in die Psychiatrie zu erhalten, habe ich eine Zeit lang mit psychisch kranken Patienten im Bereich des betreuten Wohnens gearbeitet. Auch mit verhaltensauffälligen Jugendlichen habe ich - im übrigen ausgesprochen gerne -  gearbeitet. Lange Jahre habe ich klinisch mit chronisch körperlich und psychosomatisch erkrankten- sowie Adipositas-Patienten gearbeitet. 1993 hatte ich mich mit einer speziellen Weiterbildung außerdem auf das Fachgebiet Verkehrspsychologie spezialisiert und bin seither nach wie vor zusätzlich als Verkehrspsychologin im Bereich der Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung tätig. In all diesen Bereichen habe ich sehr viel gelernt und bin bis heute froh darüber, dass ich in meiner Arbeit auf dieses Efahrungsspektrum zurückgreifen kann. Denn so verfüge ich nicht nur über eine theoretische, sondern vor allem über eine langjährige, praktisch fundierte Basis um meine Arbeit in selbständiger Praxis, die ich seit  2006 führe, verantwortungsvoll und - wie ich mittlerweile erfahrungsgemäß und guten Gewissens sagen kann - erfolgreich auszuführen.

Wie ich arbeite:

Selbstverständlich fließen in meine Arbeit mein Fachwissen und die psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen ein. Mein Arbeitsstil jedoch, ist vorwiegend geprägt von einer Verbindung aus langjähriger Berufserfahrung, Einfühlung, Intuition, Akzeptanz und gesundem Menschenverstand. Nicht nur die Praxiserfahrung spielt dabei eine Rolle, sondern auch meine eigene Lebenserfahrung.

Ich gehe nicht nach einem festgelegten theoretischen Schema vor, sondern ich arbeite Personenzentriert. Das bedeutet, dass ich individuell auf meine Klienten/innen eingehe und verschiedene psychologische Verfahrensweisen so miteinander verbinde, dass es den jeweiligen Bedürfnissen und Therapiezielen der Klienten/innen gerecht wird.

Bei dieser, so genannten, integrativen Verfahrensweise verbinde ich Elemente aus der tiefenpsychologisch orientierten Therapie mit Elementen der Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie. Das bedeutet, dass es sowohl um die Ursachenforschung geht, als auch um das Erkennen von Potentialen und Ressourcen sowie das Erlernen und Einüben neuer Verhaltensmöglichkeiten. Zudem findet die Wechselbeziehung mit dem sozialen Umfeld Berücksichtigung. So wird daraus ein harmonisches Ganzes. Diese Methode ermöglicht ein umfassendes Verständnis für den Menschen und das Problem sowie eine sinnvolle und effektive Veränderung der Problemsituation.

Neueste Studien haben die Wirksamkeit der integrativen Vorgehensweise bestätigt. Zudem ist diese Methode ökonomisch, denn sie führt in vergleichsweise kurzer Zeit zum Ziel.

Als Diplom-Psychologin unterliege ich selbstverständlich der gesetzlichen Schweigepflicht.

 

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